Thematische Zentren und Struktur
Bisherige Überlegungen und Ergebnisse der Pilotgruppe
Welche Struktur hilft?
Die aktuelle parochiale (auf Kirchengemeindegrenzen bezogene) Verwaltungsstruktur erscheint an vielen Stellen ineffizient, Entscheidungsprozesse werden als langwierig, Verantwortlichkeiten als unklar bzw. diffus beschrieben.
Die Verteilung von Finanzierung und anderen Ressourcen entspricht nicht dem aktuellen Bedarf an Personal und Ausstattung in den verschiedenen Regionen.
Es erscheint sinnvoll, die zukünftige Verwaltungsstruktur der Evangelischen Kirche in Berlin-Stadtmitte von einer inhaltlichen Strukturierung des kirchlichen Lebens vor Ort zu trennen.
Wie könnte eine sinnvolle, neue Verwaltungsstruktur aussehen?
Wie könnte, davon unabhängig, eine sinnvolle inhaltliche Strukturierung aussehen?
Wie wäre es, wenn es thematische Schwerpunktzentren gäbe, die eigenen Spielraum bekämen?
Die Pilotgruppe schlägt eine Strukturreform vor, etwa durch Organisationseinheit kirchlicher Arbeit. Das könnten Arbeitsfelder (z. B. Krankenhausseelsorge) oder Arbeitsschwerpunkte sein.
Die Gruppe plädiert für Struktur als Ermöglichung kirchlichen Lebens in all seiner Vielfalt, für die Schaffung von Freiräumen für inhaltliche Arbeit, für die Trennung von Verwaltung und kirchlicher Arbeit, die Entlastung der Ehrenamtlichen durch überfordernde Verantwortung und vieles mehr.
Den ersten Entwurf dieser neuen Struktur stellte die Pilotgruppe auf der Sommerkonferenz 2026 vor.
»Struktur ist Ermöglichung.«
Engagierte aus der Pilotgruppe