Phase 4: Finalisierung
Konkretionen der Vorschläge.
In den Jahren 2027 und 2028.
2027
Konkretionen der Vorschläge
In der Finalisierungsphase werden die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Pilotgruppen zusammengeführt, miteinander in Beziehung gesetzt und weiterentwickelt. Dabei geht es nicht darum, die einzelnen Vorschläge einfach zu einem fertigen Modell zusammenzusetzen. Vielmehr wird geprüft, was sich bewährt hat, welche Ideen sich verbinden lassen, wo Spannungen oder offene Fragen liegen und welche Konsequenzen die unterschiedlichen Ansätze für den Kirchenkreis als Ganzes haben. Aus den bisherigen Erfahrungen und Perspektiven werden so zunehmend konkrete und tragfähige Strukturideen entwickelt und verdichtet. Dabei werden auch die Rückmeldungen aus dem weiteren Prozess einbezogen und die Modelle immer wieder überprüft und nachgeschärft. Am Ende steht eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Struktur des Kirchenkreises.
O-Töne zum Transformationsprozess
Das sagen Beteiligte und Aussenstehende
Ich hoffe auf eine Kirche, die ihre Grundbewegung ernst nimmt: die Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Transformation geschieht für mich wechselseitig: Menschen verändern sich in der Begegnung mit Gott und miteinander – und Kirche lässt sich verändern, weil sie entdeckt, dass Gott längst jenseits ihrer vertrauten Strukturen mit Menschen in Beziehung ist.
Nicolas Viziotis
Vikar
Der Transformationsprozess des Kirchenkreises ist für uns spannend und herausfordernd zugleich, weil er weit über die Begleitung einer Organisation und einzelner Menschen hinausreicht. Hier wird mitgestaltet, wie sich die Evangelische Kirche weiterentwickelt und welchen Beitrag sie in unserer Gesellschaft leistet. Uns beeindruckt, wie viele Menschen bereit sind, ihre Kirche neu zu denken, Abschied und Aufbruch brauchen dabei gleichzeitig Raum.
Luca Curella und Gerhild Vollherbst
Organisationsentwickler:innen